Friday, September 3, 2010

Josef F., die Inzest-Bestie aus Amstetten

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Dienstag, April 29, 2008
Ein Beitrag aus der Kategoerie Aktuelles

Amstetten – Josef F., die Inzest-Bestie aus Amstetten, hielt seine Tochter 24 Jahre lang gefangen, missbrauchte sie immer über Jahre immer wieder. Sie gebar sieben Kinder in ihrem Kellerverlies hinter einer Stahlbetontür. Drei der Kinder sahen nie die Sonne.

Angeblich habe Josef F. in den 70er Jahren in einer Firma als Elektroingenieur gearbeitet. Dort sei aber allen bekannt gewesen, dass er wegen einer Sexualstraftat im Gefängnis gesessen hatte.

Auch im Ort soll F. als vorbestrafter Sexualstraftäter schon  bekannt gewesen sein. Ein Bürger berichtete laut "Times", dass er das Haus als Kind gemieden habe. Es gab Gerüchte, dass der 73-Jährige schon einmal wegen Vergewaltigung im Gefägniss saß.

Laut Spiegel Online hat die "Presse" herausgefunden, dass Josef F. schon in den 60er Jahren versucht hatte, eine Frau in der Stadt Linz zu vergewaltigen. Diese Vorstrafe sei allerdings nun verjährt.

Sollten sich die Gerüchte bestätigen, wirft das ein ganz neues Licht auf den Fall. Denn bisher haben die Behörden jede Schuld an dem einziartigen Verbrechen von sich gewiesen. Haben sie vieleicht wichtige Hinweise übersehen?

Im Fall Josef F. gibt es viele Ungereimtheiten. Dazu zählt auch die Tatsache, dass seine Frau Rosemarie von den Vorkommnissen in ihrem eigenen Haus nichts gewusst haben will. Seltsamn?!

Alle stellen sich die eine Frage: Wie konnte Rosemarie F. (69), Ehefrau der Sexbestie, von all dem nichts mitbekommen?

Drei der Kinder ihrer gefangenen Tochter Elisabeth zog sie selbst im eigenen Haus auf. Josef F. hatte sie nach der Geburt auf der Schwelle abgelegt. Behauptete, die Tochter habe sie dort zurückgelassen. Hat Rosemarie F. die seltsamen Umstände nie in Frage gestellt? Wurde sie nie misstrauisch, weil sich Ihre Tochter nicht meldete?

Rosemarie F. soll drei Kinder "äußerst liebevoll" aufgezogen haben, bestätigten Psychologen gegenüber Spiegel Online. Sie habe die drei regelmäßig zur Schule und zum Ballett oder zur Freiwilligen Feuerwehr gebracht. Gleichgültig kann der heute 69-Jährigen ihre Familie also nicht gewesen sein.

Der österreichische Bezirkshauptmann Lenze ist davon überzeugt, dass Rosemarie F. nichts vom Doppelleben ihres Mannes und dem grausigen Kellerverlies geahnt hat. Josef F. hat sein Doppelleben geschickt organisiert. Er betrat das Verlies nur nachts, die Einkäufe für die Gefangenen tätigte er außerhalb des Ortes Amstetten.

Josef F. wird am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Im drohen jetzt 25 Jahre Haft wegen schwerer Freiheitsberaubung und Vergewaltigung.

Rosemarie F., ihre Tochter Elisabeth und deren Kinder halten sich zur Zeit in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses auf.

Josef F. bleibt vorläufig in Haft. Das enstchied der Haftrichter am Dienstag.

quelle express.de